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Regeln fürs richtige Sammeln von Rauchwerk

Natur-RAUCHWERK
Herausgegeben von in RÄUCHERN ·
Tags: Kräutersammeln
Regeln fürs richtige Sammeln von Rauchwerk

Zu Beachten

1. Achtung vor Giftstoffen. Zierwacholder ist giftig! Allgemein sollten giftige Pflanzen, die sich leider oft auch in fertigen Mischungen finden, nicht verräuchert werden.
2. Räucherwerk richtig trocknen. Nach dem Sammeln sollten die Kräuter und Blumen sofort getrocknet werden, aber niemals direkt in der Sonne. Am besten hängt man sie kopfüber am Dachboden auf oder legt sie bis zur Verwendung aus, damit sich kein Schimmel bildet. Ist dafür kein Platz, können sie nach der Trocknung auch in Papiersäcken oder Weißblechdosen aufbewahrt werden. Zum Räuchern kann man auch Holz, Zapfen, Nadeln oder Blätter verwenden, so man sie vorher trocknet. Jedoch nicht im Backofen, denn bei über 35 °C verflüchtigen sich die wertvollen ätherischen Öle.

Wann sammelt man welche Pflanzenteile?
In der vom Frühjahr bis zum Herbst andauernden Vegetationsperiode einer Pflanze gibt es für jede Pflanze und Pflanzenteil einen optimalen Zeitpunkt um eine gute Qualität in die Räuchermischung zu bringen.

Frühling:
Nach alter Tradition ist der Frühling eine Zeit der Reinigung und des Neuanfangs. Die Natur erwacht zu neuem Leben, überall keimen die Pflanzen. Überall geht man dem Frühjahrsputz nach. Auch gilt es in diesen Tagen Körper und Geist von alten Lasten zu befreien und nach vorne zu blicken. Hierzu können uns besonders auch Räucherstoffe helfen, die eine desinfizierende sowie reinigende Wirkung haben und eine gute Atmosphäre in Deiner Stube schaffen. Ich habe hier einige Räucherpflanzen für eine Frühlings-Räuchermischung von heimischen Kräutern und hochwertigen Harzen zusammengestellt.

Frühlingsgleiche:
Seit alter Zeit gehört das Räuchern im Frühling, die als Übergangszeit zwischen Winter zu Sommer gilt, zu den festen Bräuchen der Menschen in unseren Regionen. Schon unsere Vorfahren räucherten in diesen Tagen, an denen die Natur wieder zu neuem Leben erwacht. 02. Februar – Lichtmess. Ein optimaler Sammelzeit ist bei der Frühlingsgleiche / Äquinoktium (Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr). Das Datum bezeichnet den Zeitraum, an dem sowohl Tag als auch Nacht die gleiche Länge haben. Dieser Wendepunkt findet im Zeitraum vom 19. bis 21. März statt (variiert jedes Jahr etwas). Aus diesem Grund wird an jenem Tag auch traditionell der Frühlingsbeginn begangen, da er einen sichtbaren Wendepunkt darstellt: Ab diesem Datum sind die Tage wieder länger als die Nächte.

Gesammelt werden Wurzeln, Knospen, Samenkapseln. Als typische Räucherstoffe für den Frühling eignen sich u. a. Pflanzen wie Holunder, Labdanum, Minze, Melisse, Myrrhe, Rose, Veilchen, Weidenrinde, Weihrauch oder Zeder. Diese wundervollen Frühlingsdüfte laden nicht nur zum Wohlfühlen an angenehmen Frühlingsabenden ein, sondern vertreiben auch Mücken und andere lästige Insekten.

Sommersonnenwende:
Sonnwendkräuter wie Johanniskraut oder Königskerze pflückt man, das sagt schon der Name, am besten rund um die Sommersonnenwende. Sie wirken stimmungsaufhellend. Blätter, Blüten und Sprossspitzen werden vor der Blüte einer Pflanze gesammelt werden.

Hundstage:
Sommer als Sammelzeit für Harze. Wenn man Harze selbst sammeln möchte (Tannen-, Kiefer-, Wacholder-, Fichtenharz) ist der beste Zeitpunkt an Hundstagen und bei Neumond, es ist dann weniger Wasser im Harz.





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